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Unterstützung für Neubau und Forschung

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Andreas Stoch zu Besuch an der Hochschule Ulm

Der Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Andreas Stoch besuchte am 4. Mai gemeinsam mit dem Ulmer SPD-Landtagsabgeordneten Martin Rivoir die Hochschule Ulm. Ziel war es, sich vor Ort einen Eindruck über das Leistungsvermögen und die Herausforderungen der Hochschule für Angewandte Wissenschaften zu verschaffen. Rektor Volker Reuter nutzte die Gelegenheit des Besuchs, um den dringend notwendigen Ersatzneubau für die Unterbringung von gut 1.000 weiteren Studierenden auf dem Oberen Eselsberg im Bewußtsein der Landespolitiker zu verankern.

Wichtig wäre, so Reuter, dass dieser energietechnische Leuchtturmbau mit Gesamtbaukosten in Höhe von rund 38 Mio. Euro in den Planungen für den Doppelstaatshaushaltsplan Berücksichtigung fände. Es müsse gewährleistet werden, dass das Gebäude 2020 in Betrieb gehen könnte. „Nur dann fließen auch die in der Mitfinanzierung vorgesehenen Bundesmittel“, erläuterte Reuter und ergänzte: „Mit diesem Bau erhalten wir endlich die adäquaten Studienbedingungen, die unsere Studierenden dringend brauchen.“ Auch die Notwendigkeit einer Grundfinanzierung der Forschung an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und eines Zugangs ohne Hindernisse für exzellente Absolventen zur Promotion sprach er an.

Bei Andreas Stoch und Martin Rivoir stieß Reuter damit auf offene Ohren. Hochschulen für Angewandte Wissenschaften lägen der SPD-Landtagsfraktion sehr am Herzen. „Für uns sind sie prädestinierte Partner, um sich den großen Herausforderungen in der baden-württembergischen Hochschullandschaft zu stellen. Sie verdienen unsere volle Unterstützung.“ Der Zugang zur Hochschule für Angewandte Wissenschaften falle jungen Menschen aus Familien ohne akademische Erfahrung immer noch leichter als der zur Universität. Sie stellen eine wichtige Aufstiegsmöglichkeit dar: Hier würde das sozialdemokratische Kernthema „beste Bildung für alle“ als ein Aspekt sozialer Gerechtigkeit gelebt. So hätten die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in vielen Bereichen – beispielsweise was die zunehmende Heterogenität der Studierenden betrifft – Erfahrungsvorsprünge.

Stoch sagte Reuter bei all diesen Themen die volle Unterstützung seiner Fraktion zu: „Die Notwendigkeit einer besseren Landesförderung der Forschung und damit verbunden die Forderung nach einem qualitätsgesicherten Promotionsrecht für Hochschulen für Angewandte Wissenschaften im einem themenbezogenen Verbund stehen definitiv auf der politischen Agenda unserer parlamentarischen Arbeit der nächsten Monate und Jahre: Hier werden wir nicht locker lassen.“

08.05.2017 18:30

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