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Besuch aus Japan: Professor Stephanus Faller erklärte seinem japanische Gast, Herrn Tomohiro Tsukidate, die Vorzüge des Ulmer Modells.
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Studium nach dem Ulmer Modell als regionaler Erfolgsfaktor

Die Präfektur Aomori am nördlichen Zipfel der japanischen Hauptinsel Honshu leidet darunter, dass junge Menschen zum Studium oder nach dem Studium die Präfektur verlassen und in die großen Städte wie Tokyo, Osaka oder Nagoya abwandern. „Präfektur“ bezeichnet eine mittlere Verwaltungsebene zwischen dem japanischen Zentralstaat und den Gemeinden. Die Industrie in Aomori ist dabei ähnlich wie jene in der Region Ulm mittelständisch geprägt.

Herr Tomohiro Tsukidate, ein leitender Beamter der Präfektur Aomori, weilte zu Studienzwecken an der Hochschule Ulm. Dort ließ er sich von Professor Stephanus Faller, Studiendekan "Duales Studium im Maschinenwesen", das Studium nach dem Ulmer Modell erklären. In Japan nimmt man an, dass dieses dafür sorgt, dass kleinere und mittlere Unternehmen qualifizierten Nachwuchs gewinnen und halten können.

Das Studium nach dem Ulmer Modell ist in der Tat ein Erfolgsmodell. Viele junge Menschen entscheiden sich für diese spezielle Form des dualen Studiums an der Hochschule Ulm, in dem man neben dem akademischen Bachelorabschluss auch einen IHK-Ausbildungsberuf erlernt, so dass den Unternehmen in der Region stets hoch qualifizierter Nachwuchs zur Verfügung steht, der schon in der jeweiligen Firma gelernt hat. Herr Tsukidate nahm viele Eindrücke an der Hochschule Ulm mit und wird dem Präfekten der Präfektur Aomori berichten.

17.11.2017 14:30

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