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Eines der Projektziele: Mehr Frauen für eine Technikprofessur an der THU begeistern.

BMBF fördert THU mit drei Millionen Euro

Bund-Länder-Programm „FH Personal“ finanziert Maßnahmen in Höhe von 3 Mio. €

Mit ihrem modernen und innovativen Konzept zur Gewinnung und Entwicklung von professoralem Personal überzeugte die Technische Hochschule Ulm (THU) im Rahmen des Bund-Länder-Programms „FH-Personal“ und konnte sich für die kommenden sechs Jahre Fördergelder von rund 3 Mio. € sichern. Entlang der Kompetenzfelder „Hydraulik“ und „Digitalisierung“ entwickelt die THU eine nachfrageorientierte Personalentwicklung, -gewinnung und -bindung für professorales Personal. Der Antrag „THUProf.4.0“ der THU wurde federführend durch die Hochschul-Kanzlerin Iris Teicher und Prof. Dr. Robert Watty, Dekan der Fakultät Maschinenbau konzipiert.

„Für eine Professur an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) sind einige Jahre Berufserfahrung in der freien Wirtschaft erforderlich. Daher sind gute Bewerberinnen und Bewerber schwer zu finden,“ erklärt Daniel Thébaud, Mitarbeiter im Projekt. Ziel ist es, die richtigen Kandidatinnen und Kandidaten anzusprechen, die den Herausforderungen und Anforderungen einer HAW-Professur im 21. Jh. gewachsen sind und die THU als attraktive Arbeitgeberin in der Region gut sichtbar aufzustellen.

„In den vergangenen vier Jahren hatten wir allein in meiner Fakultät mehrere erfolglose Berufungsverfahren. Damit war mir klar: Hier besteht dringender Handlungsbedarf,“ ergänzt Prof. Dr. Robert Watty, Dekan der Fakultät für Maschinenbau. „Um die  Professuren gut zu besetzen, wollen wir neue Wege gehen und attraktive Arbeits- und Rahmenbedingungen bieten. In diesem Projekt verfolgen wir einen agilen Ansatz und arbeiten in drei Aktionsfeldern interdisziplinär zusammen,“ führt Iris Teicher aus. Die multifunktionalen und interdisziplinären Teams, in denen Projektmitarbeitende, Hochschulbeschäftigte und regionale Partner gemeinsam arbeiten, sind das zentrale Element des Projekts und sollen sicherstellen, dass dieses in und für die Hochschule wirkt.

Neben der Entwicklung und Erprobung neuer Qualifizierungs- und Rekrutierungswege und der Einführung digitaler Elemente in der Personalentwicklung, befasst sich ein Arbeitsteam mit der Idee einer KI-gestützten Suche von potentiellen Kandidaten. Durch die Entwicklung und Implementierung einer Kooperationsplattform möchte die THU mit neuen Möglichkeiten der regionalen Zusammenarbeit experimentieren und potentielle Kandidaten im Hinblick auf Transferkompetenz qualifizieren. Dabei werden digitale sowie Hydraulik-bezogene Kompetenzen für die THU, die Region, die Unternehmen und die Gesellschaft gestärkt.

 „Unsere erste Herausforderung ist es jetzt ein gutes, motiviertes und vielfältiges Team zum Projektstart zusammenzustellen, das Lust an kreativem und agilem Arbeiten hat und von dem bestenfalls der bzw. die eine oder andere auch über Projektergebnisse promovieren möchte. Ich jedenfalls freue mich riesig auf das Projekt.“ sagt Sabrina Weier, Referentin der Kanzlerin.

Interessierte, die mehr über das Projekt erfahren möchten oder Interesse an einer Zusammenarbeit haben, können sich bei Iris Teicher oder Prof. Robert Watty melden.

30.03.2021 09:45

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