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Symbolbild Zukunftsstadt Ulm

Kreative Köpfe gesucht

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Werden Sie Problemlöser für das Innovationslabor "Testfeld"

​Ein Putzroboter zieht seine Kreise durch ein Ulmer Parkhaus und reinigt den Boden. Welche Aufgaben könnte das Gerät noch sinnvoll mit erfüllen, wie kann man es optimieren oder zusätzliche Funktionen implementieren? Für Herausforderungen ("Challenges") wie diese werden "Solver", also Problemlöser, gesucht. Sie sollen sich in Teams mit Hilfe des Open Innovation Prozesses im Rahmen einer echten Fallstudie einer Fragestellung widmen und gemeinsam kreative digitale Lösungen finden.

​Das ganze geschieht im Rahmen des EU-Projektes "DA-SPACE", das zusammen mit den  Donauanrainerstaaten dem wissenschaftlichen Nachwuchs neue Perspektiven eröffnen will: Junge Talente sollen im Zusammenspiel mit Unternehmen und Wissenschaft neue oder bessere Produkte kreieren und Innovationen weiterentwickeln, mit denen sie sich auch als Start-up-Unternehmer selbständig machen können.


Koordiniert wird das Projekt in Ulm von der Digitalen Agenda, die ihre Räume im Verschwörhaus hat. Partner der Stadt sind die Hochschule Ulm und BWCON aus Stuttgart. Die Hochschule ist mit den Studiengängen Maschinenbau, Mechatronik und Medizintechnik am Projekt beteiligt und gestaltet den Großteil der Trainings.

Ein kostenloses Entrepreneurship-Training, in dem es um die Grundlagen einer Unternehmensgründung geht, gehört für alle Teilnehmenden dazu. „Damit aus guten Ideen auch gute Geschäftsideen werden können“, sagt Oberbürgermeister Gunter Czisch, der zugleich betont, dass das Projekt dem „brain drain“ entlang der Donau entgegenwirken soll. Profitieren werden die Teilnehmenden überdies von der Teilnahme an Planspielen, Trainings zu Business Model und Prototyping, die an der Hochschule Ulm stattfinden werden.

Prof. Ben Dippe, der einen Teil der Trainings leiten wird, betont: „Die Hochschule Ulm steht seit Jahrzehnten für herausragende praxisnahe Technikkompetenz - gemeinsam mit Kollegen unterschiedlicher Fakultäten möchten wir daran arbeiten, jungen Menschen auch die unternehmerische Seite von Innovationen näher zu bringen. Die Region Ulm lebt vom Ideenreichtum und wir freuen uns, als Hochschule unseren Beitrag dazu zu leisten.“

Jedes Team kann bei der Anmeldung auch eigene Projektideen vorschlagen. Für den 12. März ist die Kick-off-Veranstaltung im Verschwörhaus geplant, bei der sich Teilnehmer, Firmenvertreter und Dozenten kennenlernen. Alle Teams präsentieren in einer öffentlichen Abschlussveranstaltung Mitte Juni ihre Ergebnisse vor einer Fachjury. Das beste Team wird nach Pula in Kroatien eingeladen, wo Ende Juni die Besten aus allen Teilnehmerländern ihre Projekte vorstellen werden.

Interessierte zwischen 18 und 30 Jahren können sich -einzeln oder als Team- bis zum 5. März der Homepage des Danube Transnational Programmes oder auf der Testfeld Facebookseite melden.

22.02.2018 10:45

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