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Beim trilingualen Workshop erarbeiteten Studierende aus Yogyakarta, Athen und Ulm gemeinsam typografische Animationen.
Brücke zwischen den Kulturen
Skip Navigation LinksHochschule UlmDEUnterschiede als Bereicherung bei dreisprachigem Design-Workshop

Unterschiede als Bereicherung bei dreisprachigem Design-Workshop

Wo Kulturen aufeinander treffen zeigen sich Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Aus einer solchen Begegnung eine gegenseitige Inspiration und Bereicherung zu machen, ist die Ulmer Gestalterin und Professorin Susanne P. Radtke angetreten. Zum neunten Mal fand Anfang Mai der Interkulturelle Design-Workshop statt - dieses Jahr in Ulm. Unter dem Titel: „Type in Motion“ übersetzten Studierenden-Teams Redensarten mittels typografischer Animationen in bewegte Schrift, so dass diese in allen der drei Kulturen zu verstehen sind.

​Bislang waren die Workshops stets bi-lingual. So waren Ulmer Studierende beispielsweise im vergangenen Jahr in Indonesien. In diesem Jahr ergänzte Griechisch als dritte Sprache die Blickwinkel. Im Workshop wurden damit Kyrillisch, Javanisch und das Lateinische Alphabet eingesetzt. Radtke zeigt sich erfreut über die Bereicherung, welche die griechische Perspektive einbrachte. Neben den Studierenden der Hochschule Ulm waren in jedem Team Studierende der beiden Partneruniversitäten, dem Technological Educational Institute (T.E.I) of Athens und dem Institut Seni Indonesia Yogyakarta (ISI, Indonesia University of the Arts, Yogyakarta) vertreten.

Workshop-Teilnehmerin Lena Heger, Digital Media Studierende in Ulm betont: „Es ist super spannend, in engen Kontakt mit anderen Kulturen zu kommen. Dadurch stellt man fest, dass die eigene Art, sich mit Design zu beschäftigen, nur eine Möglichkeit von vielen ist.“ Ihre Kommilitonin Maxi Stumpp ergänzt, dass die indonesischen Kommilitonen eine mehr kreative Art der Herangehensweise pflegen, während die deutschen und auch die griechischen Studierenden eher planerisch und strukturiert starten. Die jeweils andere Art und Weise kennenzulernen, ermöglicht es erst, den eigenen Weg zu hinterfragen, so Stumpp.

Im Anschluss an den Workshop fuhren die Studierenden gemeinsam zur Exkursion nach Dessau und Berlin. Der Besuch des Bauhauses war für die ausländischen Studierenden besonders beeindruckend, da diese Schule für das internationale Design prägend ist. In Berlin standen unter anderem die Medienagenturen Pentagram Berlin, Metadesign und ART+COM auf dem Programm.


Impressionen zu den Workshops finden Sie auch unter education.visuelle-mediengestaltung.de/workshops/typeinmotion.html.

12.05.2017 11:00

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