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Campus Prittwitzstraße im Herbst 2019

Coronavirus: Informationen für Beschäftigte der THU

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Dienst- und arbeitsrechtliche Maßnahmen der THU

Nach Rechtsverordnung der Landesregierung von Baden-Württemberg vom 16.03.2020 ist der Studienbetrieb an der Technischen Hochschule Ulm bis zum 20.04.2020 ausgesetzt. Die Landesregierung empfiehlt, die Sozialkontakte auf das notwendige Minimum zu reduzieren. So helfen Sie mit, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Die Hochschulleitung rät allen Beschäftigten der THU, in den kommenden 5 Wochen von der Ausweitung der Telearbeitsmöglichkeiten – natürlich in Absprache mit dem/der Vorgesetzten und der Abteilung – Gebrauch zu machen.

Allgemeine Informationen


  • Aufgrund der aktuellen Lage ändern sich die allgemeinen Öffnungszeiten der THU im Zeitraum vom 23.03. bis 19.04. wie folgt (dabei haben Mitarbeiter mit ihren Schlüsseln jederzeit Zugang):
    Prittwitzstraße und Albert-Einstein-Allee:
    Mo – Sa
    7:00 – 18:00 Uhr
    So
    Geschlossen
  • Eberhard-Finckh-Straße:
    Mo – So
    Geschlossen
  • Alle Mensabetriebe und Cafeterien des Studierendenwerks Ulm haben bis auf Weiteres geschlossen. Zur Notversorgung stehen nur die Getränke- und Verpflegungsautomaten zu Verfügung.
  • Bibliothek: Bitte beachten Sie die aktuellen Regelungen zur Ausleihe auf der Seite für die Studierenden.
  • Hinweise zum Infektionsschutz an der THU
  • Informationen für Studierende

Ausweitung der Telearbeit

Allen Beschäftigten wird dringend angeraten, in Absprache mit ihren Vorgesetzten unter Beachtung der Regelungen in einer Mail des Rektors vom 16.03.2020 (20:40 Uhr) von den ausnehmend flexiblen Möglichkeiten der Telearbeit Gebrauch zu machen. Hierbei sind die gültigen Grenzen und Regelungen der Dienstvereinbarung zur Alternierenden Telearbeit in der Zeit bis zum 19.04.2020 ausgesetzt. Stattdessen gilt:

  • Erreichbarkeit muss in der Telearbeit gewähleistet sein
  • Dem/der Vorgesetzten sind eine Telefonnummer sowie die telefonischen Erreichbarkeitszeiträume mitzuteilen
  • Die Hochschule bleibt bis auf Weiteres geöffnet, sodass Arbeiten auch am Arbeitsplatz oder zum Teil am Arbeitsplatz und zum Teil in Telearbeit vorgenommen werden können. Neben 100%iger Telearbeit sind auch Konstellationen von teilweiser Telearbeit möglich, sowohl für verschiedene Tage, als auch innerhalb einzelner Tage.
  • In den kommenden 5 Wochen bis zum 19.04.2020 kann kurzfristig mit Zustimmung der/des zuständigen Vorgesetzten (per Mail) Telearbeit vereinbart werden.
Von dieser Ausweitung der Telearbeitsregelungen kann jeder, der über die organisatorischen und technischen Voraussetzungen verfügt, nach Abstimmung mit der Vorgesetzten bzw. dem Vorgesetzten Gebrauch machen. Eine entsprechende Information ist an die Personalabteilung (personalabteilung@thu.de) zu senden. Die geleisteten Arbeitszeiten in Telearbeit sind über das elektronische Zeiterfassungssystem zu dokumentieren.

Erkrankte Beschäftigte

Bei einer Virusinfektion sind Beamtinnen und Beamte in der Regel dienstunfähig und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer arbeitsunfähig erkrankt. Es gelten die üblichen Regelungen zur Meldung von Krankheit (siehe Vordruck Abwesenheit auf dem Hochschulservice-Center).

Verdachtsfälle


Beschäftigte, die unspezifische Allgemeinsymptome oder Atemwegsprobleme jeglicher Schwere zeigen und in den letzten vierzehn Tagen vor Erkrankungsbeginn Kontakt zu einem bestätigten Corona-Virus-Erkrankten hatten oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind als dienst- bzw. arbeitsunfähig zu behandeln und dürfen deshalb auch nicht zum Dienst erscheinen, bis das Vorliegen einer Corona-Virus-Infektion abgeklärt ist. Diese Beschäftigten sind verpflichtet sich umgehend telefonisch an ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117) zu wenden. Die Abwesenheit ist wie sonst üblich zu melden (Vorgesetzte und Personalabteilung).

Beschäftigte, die innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem bestätigten am Corona-Virus Erkrankten hatten, müssen umgehend das für sie zuständige Gesundheitsamt kontaktieren und zunächst zu Hause bleiben. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten der Symptome. Die Personalabteilung ist bzgl. des weiteren Vorgehens zu kontaktieren.

Beschäftigte, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet (nach aktueller Einstufung des RKI) aufgehalten haben und keine Krankheitssymptome aufweisen, sind angehalten, bis zu 14 Tage nach ihrer Rückkehr zunächst zu Hause zu bleiben. Die Personalabteilung ist bzgl. des weiteren Vorgehens zu kontaktieren.

Beschäftigte in Quarantäne in und außerhalb Deutschlands


Werden Beschäftigte durch Anordnung des Gesundheitsamtes im Inland gem. § 30 „Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen" (IfSG) unter Quarantäne gestellt und können deshalb nicht zum Dienst / zur Arbeit erscheinen, ist wie folgt zu verfahren:

Beamtinnen und Beamten werden gem. § 68 Abs. 2 Satz 1 LBG BW vom Dienst freigestellt, und zwar unter vollständigem Verzicht auf die Einarbeitung der versäumten Arbeitszeit. Das Gleiche gilt für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Für die Freistellung ist ein formloser Antrag (per E-Mail) an die Personalabteilung erforderlich.


Beamtinnen und Beamte, die sich im Ausland aufhalten, aber aufgrund sicherheitsbehördlicher Anordnungen im Sinne von Quarantänemaßnahmen nicht mehr nach Deutschland zurückkehren können, werden gem. § 68 Abs. 2 Satz 1 LBG BW vom Dienst freigestellt unter vollständigem Verzicht auf die Einarbeitung der versäumten Arbeitszeit. Das Gleiche gilt für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Für die Freistellung ist ein formloser Antrag (per E-Mail) an die Personalabteilung erforderlich.

Unmöglichkeit der Rückreise


Beamtinnen und Beamte, die sich im Ausland aufhalten, aber aufgrund sicherheitsbehördlicher Anordnungen keine Möglichkeit zur Heimreise haben, werden gem. § 68 Abs. 2 Satz 1 LBG BW vom Dienst freigestellt unter vollständigem Verzicht auf die Einarbeitung der versäumten Arbeitszeit. Das Gleiche gilt für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Für die Freistellung ist ein formloser Antrag (per E-Mail) an die Personalabteilung erforderlich.

Betreuung von Kindern


Beschäftigte, die aufgrund der Schließung der Schulen und Kindertagesstätten zur Betreuung ihrer Kinder zu Hause bleiben müssen, da keine anderweitige Betreuung möglich ist, teilen dies bitte unverzüglich unter Angabe der Gründe ihren Vorgesetzten und der Personalabteilung (per E-Mail) mit.

Können Sie aufgrund Ihrer o.g. Betreuungspflichten nicht oder nur eingeschränkt am dienstlichen Arbeitsplatz anwesend sein, beantragen Sie in Abstimmung mit Ihren Vorgesetzten Telearbeit, Urlaub oder – sofern möglich – nehmen Sie Zeitausgleich in Anspruch. Die Option der Telearbeit setzt die organisatorische und technische Umsetzbarkeit voraus. Sofern Urlaub und ggfs. Zeitausgleich für die Betreuung Ihres Kindes nicht ausreichen, müssen Sie sich unbezahlt freistellen lassen (§ 29 Abs. 3 Satz 23 TV-L). Diese Regelungen gelten bis auf Weiteres, sofern es seitens des Ministeriums keine anderweitigen Regelungen gibt.
 
Ansprechpersonen für o.g. Regelungen
Bei Rückfragen können Sie sich telefonisch oder per E-Mail an die Personalabteilung (personalabteilung@thu.de) wenden.
 

Dienstreisen in Corona-Risikogebiete - Vorgehensweise bei abgesagten Dienstreisen


Im Umgang mit dem Corona-Virus werden für die Beschäftigten der THU ab sofort sämtliche Dienstreisen in die vom Robert Koch-Institut (RKI) definierten Risikogebiete untersagt. Bereits erteilte Dienstreisegenehmigungen werden widerrufen.

Sonstige Dienstreisen sind auf ein unabdingbar notwendiges Maß zu beschränken. Die Entscheidung über einzelne Dienstreisen treffen wie üblich die jeweiligen Vorgesetzten.
Für abgesagte Veranstaltungen bzw. bereits geplante und genehmigte Dienst- und Fortbildungsreisen in Corona-Risikogebiete gilt folgende Vorgehensweise:

  • Alle gebuchten Leistungen für Corona-Risikogebiete sind umgehend zu stornieren.
  • Wenn bereits Reisekosten entstanden sind, erstellen Sie eine Reisekostenabrechnung mit den nicht stornierbaren Leistungen bzw. anfallenden Stornokosten und belegen Sie die Kosten durch Rechnungen bzw. drucken Sie die Stornobedingungen aus und legen sie der Abrechnung bei.
  • Reichen Sie die Reisekostenabrechnung zusammen mit dem genehmigten Dienstreiseantrag und dem offiziellen Schreiben zur Absage der Veranstaltung bzw. Ausdruck aus dem Internet ein. Haben Sie keine offizielle Absage erhalten, machen Sie bitte einen Screenshot der aktuellen Risikogebiete nach den Empfehlungen des RKI und fügen diese der Abrechnung bei.
Ansprechpersonen: Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an die Haushaltsabteilung (haushaltsabteilung@thu.de). Reisekostenabrechnungen inkl. Belege lassen Sie uns bitte per Hauspost zukommen.

Generelle Regelungen zum Kontakt mit Studierenden / Externen


In Sinne des Infektionsschutzes und zur Prävention sollen persönliche Kontakte weitestgehend vermieden werden. Hierzu gelten folgende Regelungen für alle Einrichtungen der THU:

  • Soweit möglich soll vom persönlichen Kontakt abgesehen und auf die Kommunikation per Telefon oder E-Mail zurückgegriffen werden.
  • Die Abgabe von Dokumenten an der THU soll postalisch oder durch Einwurf in den Briefkasten erfolgen. Benötigte Dokumente wie Zeugnisse oder Bescheinigungen können per E-Mail angefordert werden. Die Dokumente sollen postalisch versandt werden.
  • Persönliche Termine sollen nur nach vorheriger Rücksprache per Telefon oder E-Mail erfolgen.

20.03.2020 09:15

Kontakt
Kommunikation
Raum: A200
Prittwitzstraße 10
89075 Ulm
Fon: +49 (0)731 50-28279
Mail: Kommunikation@thu.de

Quicklinks