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Nachhaltige Hochschule

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Nachhaltige Hochschule

​Die Technische Hochschule Ulm verpflichtet sich in ihrer Strategie dem Prinzip der nachhaltigen Entwicklung. Der Nachhaltigkeitsgedanke ist dabei nicht auf einzelne Bereich beschränkt, sondern zieht sich in seiner Bedeutung durch das gesamte Handeln der Hochschule: von der Beschaffung bis hin zu den Profilfeldern, vom Energiemanagement über die Studienangebote im Bachelor und Master bis hin zur Zertifizierung als Fairtrade University.

Ersatzneubau in der Wissenschaftsstadt

Der Neubau der Technischen Hochschule Ulm am Standort Albert-Einstein-Allee, der ab 2020/2021 den Standort in der Eberhard-Finckh-Straße in Böfingen ersetzen wird, ist als hocheffizientes Gebäude ausgelegt. Nach Fertigstellung soll das Gebäude den Energiestandard Effizienzhaus Plus erfüllen - durch die Nutzung der regenerativen Energiequellen stellt das Gebäude mehr Energie bereit als es verbraucht. Die intelligente Koppelung der Energieströme mit dem benachbarten Bestandsbau, vor allem aber mit dem Energienetz der Wissenschaftsstadt, ermöglicht ein innovatives Gesamtenergiekonzept.
Das Gebäude wird nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) zertifiziert. Einen Flyer mit Informationen rund um den Ersatzneubau finden Sie hier.

Die Technische Hochschule Ulm wird Fairtrade University!

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Wir tragen Verantwortung

Als öffentliche Einrichtung nimmt die Technische Hochschule Ulm ihre Verantwortung in der Gesellschaft ernst. Wir sehen engagieren uns und treten für einen globalen, gerechten und nachhaltigen Handel ein. Die Zertifizierung zur Fairtrade University ist ein ideales Instrument, diese Ambitionen auch nach außen zu zeigen.

Wir tun etwas

Um Fairtrade University zu werden, erfüllt die Technische Hochschule Ulm die Kriterien des Transfair e.V. Deutschland. Bei offiziellen Veranstaltungen der Hochschule sowie bei internen Sitzungen gibt es Produkte aus fairem Handel. Ebenso sind einige Waren aus fairem Handel auf dem Campus in Automaten, Cafeterien und Mensen verfügbar.
Die größere Bedeutung der Auszeichnung zur Fairtrade University liegt darin, dass regelmäßige Aktionen zum Thema "Fairer Handel" das Bewusstsein für globale Zusammenhänge fördern. Unsere Steuerungsgruppe mit Mitgliedern aus Studierendenschaft, Hochschulverwaltung und Studierendenwerk koordiniert diese Aktivitäten. Als Hochschule mit technischem Profil bringen wir auch Themen wie z.B. der unkontrollierte Abbau von Rohstoffen für Elektronikgeräte zur Sprache. Verantwortliche zukunftsorientierte Lehre und transformatorische Forschungsprojekte sind weitere entscheidende Beiträge unserer Hochschule zu einer gerechteren Welt im Sinne der nachhaltigen Entwicklung und des fairen Handels.

Fairer Handel hilft

Schon in den ersten Monaten nach dem Hochschulbeschluss, Fairtrade University zu werden, engagierten sich viele Mitglieder unserer Hochschule mit Begeisterung und brachten neue Ideen ein. Das Interesse im Haus an fairem Handel ist deutlich gestiegen.
Es lohnt sich, Projektpartner, die mit großem persönlichen Einsatz vor Ort arbeiten und mit langem Atem faire Handelsbeziehungen aufbauen, durch den Konsum dieser Waren zu unterstützen, damit sie die Projekte weiterführen und ausweiten können. Bauernfamilien in fairen Handelskooperativen geht es verglichen mit den konventionell produzierenden Bauern besser, auch wenn sie nach hiesigen Maßstäben immer noch sehr arm sind. Sie haben langfristige Lieferbeziehungen, erhalten einen Lohn, von dem sie leben können, und ihre Kinder müssen nicht auf den Feldern arbeiten, sondern können in die Schule gehen. Die Standards für verbreitete Fairtrade zertifizierte Produkte sind oft sehr niedrig, daher bevorzugen wir - wenn möglich - "fair-plus"-zertifizierte Waren der non-profit Fairhandelsfirma GEPA, die höhere Anforderungen erfüllen.
Fairer Handel wirkt gegen die Perspektivlosigkeit und ist damit ein humaner Beitrag zur Bekämpfung von Fluchtursachen, auch wenn zu bedenken ist, dass Projekte des fairen Handels im globalen Süden nur in einigermaßen stabilen Ländern möglich sind, nicht bei den Ärmsten der Armen in Kriegsgebieten oder "gescheiterten Staaten" (failed states), die noch dringender Hilfe benötigen würden.
Die Förderung von fair gehandelten Produkten allein kann Armut nicht beseitigen, schärft aber den Blick für Missstände.

Ansprechperson

Prof. Dr. Ursula Klaschka
E-Mail

E-Mobilität

Die Technische Hochschule Ulm setzt nicht nur in den entsprechenden Studiengängen, sondern auch bei der Mobilität der Beschäftigten auf Elektrofahrzeuge. Neben einem E-Golf, der im Wesentlichen für Boten- und Postfahrten, aber auch für Dienstgänge des Rektorats genutzt wird, stehen allen Beschäftigten an den drei Standorten Pedelecs zur Verfügung, die für Dienstgänge innerhalb Ulms bzw. für Fahrten zwischen den Standorten genutzt werden können.

Umwelt+ Zusatzqualifikationen für Studierende

Die Technische Hochschule Ulm bietet ihren Studierenden die Möglichkeit, sich durch zusätzliche Studienleistungen besonders zu qualifizieren. Im Bereich Umweltschutz gibt es zwei Angebote:

  • Umwelt und Management
  • Umwelt und Technik

Weiterführende Informationen finden Sie hier.


Quicklinks