Anmelden
Titelbild Fertigungstechnik / Qualitätstechnik
Fertigungstechnik und Qualitätstechnik
Skip Navigation LinksHochschule UlmDEForschung an der Hochschule UlmFertigungstechnik und Qualitätstechnik

Fertigungstechnik und Qualitätstechnik

Entwicklung und Optimierung von Produktionsanlagen und Fertigungsverfahren sowie die Analyse und Qualifikation von Werkstoffen sind hier wesentliche Aspekte. Übergeordnet sind durch entsprechende Verfahren und -methoden die Qualitätsanforderungen sicher zu stellen. Diese Aspekte bilden die Basis für die diversen Forschungsaktivitäten in diesem Fachgebiet.   

Ansprechpartner:
Institut für Fertiguntstechnik und Werkstoffprüfung

Aktuelle Projekte

Spantec-light

Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. Michael Kaufeld
Projektlaufzeit: 01.11.2012 - 31.10.2017

Projektbeschreibung:
Im ersten Schritt wird die spanende Bearbeitung von Kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen (CFK) umgesetzt.

An diesem Beispiel soll eine wissenschaftliche Methodik zur Herstellung der quantitativen Zusammenhänge zwischen Werkzeugeigenschaften – Werkstoffeigenschaften – Zerspanverfahren – Zerspanparameter – Randzonenbeeinflussung – mechanische/physikalische Eigenschaften der Randzone entwickelt und verifiziert werden, die nachfolgend auf andere Leichtbauwerkstoffe übertragen werden kann.

Digitaler Produktlebenszyklus ZAFH-Projekt DiP

Projektleiter: Prof. Dr. Jens Kiefer
Projektlaufzeit: 01.11.2015 - 01.11.2018

Projektbeschreibung: 
Von der Idee bis zu dem Zeitpunkt, wenn es vom Markt genommen wird, durchläuft ein Produkt verschiedene Stationen. In Forschung und Praxis werden diese Phasen Produktlebenszyklus genannt. Zu erforschen, wie es gelingen kann, diese Abschnitte vollständig digital abzubilden und maschinell auszuführen, ist Ziel des Zentrums für Angewandte Forschung (ZAFH) „Digitaler Produktlebenszyklus (DIP)“. Als Forschungsverbund an den Hochschulen Ulm, Ravensburg-Weingarten, Reutlingen, Albstadt-Sigmaringen und der Universität Stuttgart wurde dieses Projekt eingerichtet. Vom Land Baden-Württemberg wird es mit Fördermitteln von bis zu 1,5 Millionen Euro, die zur Hälfte aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kommen, unterstützt. Koordiniert wird das ZAFH von der Hochschule Ravensburg-Weingarten.
 
Das bedeutet, dass alle relevanten produkt-, prozess- und ressourcenbezogenen Aspekte aus den Phasen Produktplanung, Produktentwicklung, Produktionsplanung, Produktion und Nutzung zuzüglich der lebenszyklusbezogenen Kosten- und Energiebilanzen in ein digitales Gesamtmodell integriert werden. Dies soll durch eine innovative Wissensrepräsentation und Wissensverarbeitung mittels graphenbasierten Entwurfssprachen realisiert werden.  Dadurch sollen Innovationen beschleunigt und eine höhere Zeit- und Kosteneffizienz erreicht werden.
 
Die Hochschule Ulm ist für die Forschung im Bereich der Produktionsplanung zuständig. Den Forschungsschwerpunkt bildet die Konzeptphase. Um den frühen Planungsprozess effizienter und schneller durchführen zu können, soll ein modell- und regelbasiertes Konfigurationssystem entwickelt werden, das auch Anforderungen des Qualitätsmanagements und des Lebenszyklusmanagements beinhaltet. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt. Die industrielle Umsetzung wird zunächst beispielhaft anhand dreier Anwendungsfälle – einer PKW Frontklappe, einem Quadrocopter und einem Segway – demonstriert werden.
 
Ein begleitender Industriekreis, bestehend aus zwölf Unternehmen aus der Region, soll dabei die Ergebnisse fortlaufend evaluieren und den direkten Anwendungsbezug sicherstellen. Ergänzend ist geplant, die Methodik des wissensbasierten digitalen Produktlebenszyklus an den teilnehmenden Hochschulen über gemeinsame Lehr- und Weiterbildungsangebote zu vermitteln.
 
Weitere Informationen unter: dip.reutlingen-university.de

 

Abgeschlossene Projekte

 

Veröffentlichungen


Quicklinks