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Sensorik

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2015 wurde vom MWK-BW das Zentrum für angewandte Forschung an Hochschulen (ZAFH) MikroSens an der Hochschule Ulm eingerichtet. In Zusammenarbeit mit weiteren Hochschulpartnern und der Universität Ulm wird Radarsensorik für verschiedene Applikationsfelder (u.a. intelligente Mobilität) entwickelt und insbesondere an KMUs, die über einen Industriebeirat eingebunden sind, transferiert.

Mit dem folgenden Video wird der Einsatzbereich der Radarsensorik veranschaulicht.
 


Im Kontext des ZAFH konnten weitere Forschungsprojekte gewonnen werden, womit die Laborinfrastruktur an der Hochschule Ulm im Bereich Sensorik für Fahrerassistenzsysteme wesentlich auf- und ausgebaut werden konnte (Terahertz-Sensorik).

In weiteren Projekten wird zusammen mit der Universität Ulm und auch der UN an Suchsystemen für Landminen gearbeitet, es werden Radare für Oberflächenströme entwickelt und es wird Radarsensorik für die Detektion von Objekten beim Laden von Elektrofahrzeugen eingesetzt.

Ansprechpartner:
Institut für Medizintechnik und Mechatronik
(Bild: Labor Prof. Walter)

Aktuelle Projekte

Millimeterwellen-Sensorik für industrielle Anwendungen (ZAFH MikroSens)

Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. Thomas Walter, Prof. Dr. rer. nat. Hubert Mantz
Projektlaufzeit: 01.07.2015 - 30.06.2018

Projektbeschreibung:
In MikroSens werden Radarsensoren für industrielle Anwendungen entwickelt und appliziert. Anwendungsgebiete liegen im Bereich Umwelt, Industrie 4.0, Sicherheitstechnik, Landwirtschaft, Verkehrstechnik und Medizintechnik. Zusammen mit den Projektpartnern im ZAFH werden Sensorplattformen sowie applikationsspezifische Signalverarbeitungen entwickelt und transferiert.

 

Terahertz-Sensorik (TeraSens)

Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. Thomas Walter
Projektlaufzeit: 01.10.2016 - 31.03.2017

Projektbeschreibung:
In TeraSens konnte eine Messinfrastruktur für Terahertz-Sensorik beschafft werden. Dies beinhaltet die Erweiterung des vorhandenen Netzwerkanalysators bis 200 GHz. Weiterhin konnte ein Spektrumanalysator mit Chirp-Demodulation bis 200 GHz beschafft werden.
Radarbasierte Detektion von Landminen (FindMine)

Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. Thomas Walter
Projektlaufzeit: 01.03.2016 - 28.02.2019

Projektbeschreibung:
In FindMine wird ein Bodenradar entwickelt, um auch vergrabene Landminen zu detektieren. In Zusammenarbeit mit den Projektpartnern wird eine SAR-Signalverarbeitung
appliziert, wobei das Radar an eine Drohne montiert wird. In dieses Projekt sind auch Experten von der UN eingebunden.

Strömungssensorik

Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. Thomas Walter
Projektlaufzeit: 01.03.2014 - 31.12.2016

Projektbeschreibung:
Ermittlung von Strömungsgeschwindigkeiten und Pegelständen mittels Mikrowellensensorik. Signalverarbeitung, Modulationsverfahren, Modellbildung und Simulation.

Fahrerassistenzsysteme für Fahrräder

Projektleiter:  Prof. Dr. Hubert Mantz, Csilla Csapo
Projektlaufzeit: 01.07.2017 - 30.06.2019

Projektbeschreibung:

Im Projekt sollen verschiedene Fahrerassistenzsysteme für Fahrräder (im Personen- und Lastenverkehr) entwickelt, umgesetzt und getestet werden. So ist u.a. ein Einsatz von Radarsensoren denkbar, mit denen andere Verkehrsteilnehmer detektiert werden können, eine Unterscheidung z.B. von LKWs, PKWs und anderen Fahrrädern ist hierbei entscheidend. Die Radarsensoren können zudem auch Fahrbahnzustände erkennen und so trockene von nassen bzw. glatten Oberflächen unterscheiden. In einer alternden Gesellschaft (die in Zukunft noch verstärkt auch auf Elektrofahrrädern unterwegs sein wird) kann dies in Kombination mit anderen Sensoren zu einer deutlichen Erhöhung der Sicherheit führen. Weiterhin sollen innovative Antriebs- und Energiekonzepte für Last-Fahrräder konzipiert und in einer Studie in Zusammenarbeit mit Hochschulen und Firmen entlang der Donau umgesetzt werden. Entsprechend dem Know-How, Erfahrungen und Synergien der bisher designierten Netzwerkpartner werden die wissenschaftlichen Forschungs- und Antragsvorhaben den Bedarfsfeldern Intelligente Mobilität sowie nachhaltiges Wirtschaften und Energie der Hightech-Strategie der deutschen Bundesregierung zugeordnet sein. Das Ziel der ersten Föderphase ist die Vernetzung von deutschen Wissenschaftlern und Unternehmen mit Partnern aus Serbien und Ungarn. In der zweiten Phase soll ein gemeinsamer Forschungsantrag erarbeitet werden. Mit InBiDAS soll ein Netzwerk von Hochschulen und KMUs aus Ländern entlang der Donau zur gemeinsamen Erarbeitung eines EU-Antrages oder ähnlicher Maßnahmen aufgebaut werden.





Abgeschlossene Projekte

 

Veröffentlichungen

 


Quicklinks